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Kleinkinder erleben filmische Darstellungen unmittelbar und
spontan. Ihre Wahrnehmung ist vorwiegend episodisch ausgerichtet,
kognitive und strukturierende Fähigkeiten sind noch kaum
ausgebildet. Schon dunkle Szenarien, schnelle Schnittfolgen oder
eine laute und bedrohliche Geräuschkulisse können Ängste
mobilisieren oder zu Irritationen führen. Kinder bis zum Alter von
6 Jahren identifizieren sich vollständig mit der Spielhandlung und
den Filmfiguren. Vor allem bei Bedrohungssituationen findet eine
direkte Übertragung statt. Gewaltaktionen, aber auch Verfolgungen
oder Beziehungskonflikte lösen Ängste aus, die nicht selbständig
und alleine abgebaut werden können. Eine schnelle und positive
Auflösung problematischer Situationen ist daher sehr wichtig.
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